Meine Krämpfe treten in zwei verschiedenen Formen auf: einseitig oder beidseitig.
Bei einem einseitigen Krampf ist entweder meine komplette linke oder rechte Körperseite betroffen. Wenn die linke Seite betroffen ist, zieht sich mein Arm nach unten, die Hand ballt sich zur Faust und meine Zehen ziehen sich zusammen. Beginnt der Krampf rechts, hebt sich die Hand leicht an, bleibt aber meist etwas geöffnet. Wenn ich mich hinlege, lässt die Verkrampfung meistens nach, obwohl dieser Zustand mehrere Stunden anhalten kann.
Das zweite Erscheinungsbild ist deutlich schwerwiegender, da es beide Körperhälften gleichzeitig betrifft. In diesem Moment bin ich bewegungsunfähig, bleibe aber geistig voll anwesend und bekomme alles mit. Da meine Sprache dann unverständlich ist, kommuniziere ich über Mimik und Laute: Ein Grinsen bedeutet „Ja“, ein Jammern oder Schreien steht für „Nein“. Solche Anfälle können über Stunden andauern. Wenn sie nachlassen, verspüre ich starken Hunger und leide unter erheblichen Schmerzen, besonders im Schulterbereich.